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Sonntag, 6. März 2016

Höhlenzeit und Neuzeit

Ich hab ja schon ewig keine Geschichte mehr geschrieben. Mein Patient im Pflegeheim hat mich wieder dazu gebracht. Er ist mit seinen 92 Jahren überaus gern online unterwegs und besitzt seit kurzer Zeit ein Smartphone. Irgendwann hat sich ergeben, dass ich von meinem Blog erzählt habe und nun liest er hier sehr gern. Liebe Grüße an Herrn K.
Höhlenzeit und Neuzeit.
Seit ein paar Tagen bin ich in einer Abnehmgruppe unterwegs.
Nein, ich habe es nicht wirklich nötig, aber sie wollen Tipps von mir.
Als ich dann gestern Nacht nicht so richtig schlafen konnte, habe ich darüber nachgedacht, warum es damals keine dicken Menschen gab ( jedenfalls ist mir nichts bekannt ) und warum es heute so viele gibt. Ich bitte die Geschichte kritisch zu lesen. Es trifft natürlich nicht auf jeden zu. Aber so läuft es tatsächlich in vielen Familien.
Ich möchte nur Denkanstöße geben.
Die Höhlenmenschen gingen früher jagen, besser gesagt die Höhlenmänner.
Heute ist es so, dass die Neuzeitfrau im Supermarkt jagen geht.
Damals, sagte die Höhlenfrau, wenn er genug Holz zum Kochen und Wärmen der Höhle gefällt und gespalten und zerkleinert hatte, : die Kinder haben Hunger, geh jagen ( Männer müssen immer alles gesagt bekommen ).
Dann ging der Höhlenmann los. Kilometerweit, bis er ein Tier jagen und erlegen konnte. Schlief vielleicht erst mal ne Runde, zog dem Tier das Fell ( manchmal auch Federn ) ab. Zerkleinerte es und trug es wieder Kilometerweit nach Hause. Er kam dabei nicht an Schokolade und Chips und Alkohol vorbei.
Zu Hause angekommen, legte er sich erst mal hin und wartete auf das Essen. Das hatte er sich auch redlich verdient.
Die Höhlenfrau hat in der Zwischenzeit die Höhle warm gehalten, sich um die 14 Kinder gekümmert, neue Kleidung aus Fell hergestellt, Beeren zusammen mit den Kindern gesammelt und Mehl gerieben und was sonst so eine Höhlenfrau noch zu tun hatte.
Nun noch schnell das Essen kochen ohne Öl und Butter und schon war das Holz wieder alle.
Abends machten sie des öfteren `´Sport``, weil sie ja keinen Fernseher hatten, außer aus dem Höhlenausgang zu schauen.
Der Neuzeitmann geht arbeiten. Nein, er fährt arbeiten. Im Gepäck eine Dose mit Leckereien von der Neuzeitfrau nett eingepackt. Dann arbeitet er im Büro ( Höhlenmenschen mussten noch keine Steuer machen) oder auch auf dem Bau. Wenn er nach Hause kommt, steht ein lecker Essen auf dem Tisch und dann muss er sich erst mal ausruhen und genießt den Abend vor dem Fernseher bei einer Flasche Bier.
Die Neuzeitfrau schafft ihre 2 Kinder morgens in den Kindergarten oder in die Schule und fährt danach gleich in den Supermarkt jagen. Sie kommt dann an allerhand Leckereien vorbei und weil es so viele sind, packt sie gleich noch mehr in ihren Wagen, denn sie muss es nicht nach Hause schleppen. Kauft für jedes Kind noch ein T-shirt, weil der Schrank noch nicht voll ist.
Zu Hause angekommen nascht sie erst mal ne Leckerei und verstaut alles. Bestückt die Waschmaschine setzt sich erst mal vor den Fernseher trinkt einen lecker Latte Macchiato. Bereitet dann das Essen in der Microwelle vor und macht ein Mittagsschläfchen, bevor die Kinder geholt werden müssen und der Mann von Arbeit kommt.
Sie bringt nach dem Essen die Kinder mit dem Auto zu Kursen und wartet geduldig. Vielleicht geht sie in ein Cafe und trinkt einen Kaffee.
Zu Hause angekommen, stopft sie die Wäsche in den Trockner. Macht lecker Abendbrot und bringt die Kinder ins Bett. Danach setzt sie sich mit vor den Fernseher und schläft erschöpft ein.
Damals und Heute. Wer will heute noch damals haben ?
Ich hoffe, das ich einige zum Schmunzeln gebracht habe und auch Denkanstöße geben konnte.
Eure neuzeitliche Großmutter


Sonntag, 14. Juni 2015

Veränderungen

Ja, das Leben ändert sich täglich und wir mit. Ich bin nicht durcheinander,
aber viele wollten die Sachsenmuddi erhalten haben und gleich mal ein noch neues Outfit für meinen Blog.
Bitteschön und es bleibt grün.
Und weil die Leute immer mehr  lesen wollen, was so in heimischen Werkstätten passiert, war der Wunsch nach einer Facebookseite auch da.
Lange habe ich mich gedrückt, angefangen und wieder verworfen.
So richtig konnte ich mich nicht damit anfreunden.
Nun habe ich es wirklich getan.
Wenn ihr wollt, dann besucht mich auch auf meiner Facebookseite.
Und hier gleich noch einen Teaser. Die Auflösung gibt es nächste Woche vom tollen Probenähen bei Sewera.
Liebe Grüße und einen sonnigen Sonntag wünscht euch die vielseitige Großmutter

Samstag, 9. Mai 2015

Nach Stich und Faden

Ich hab mal meinen Blog umbenannt, weeiil .... ich ja selten noch Geschichten schreibe, statt dessen ja viel lieber nähe. Obwohl mir ne Menge Geschichten dabei durch den Kopf gehen.
 
Ich hoffe, man findet mich trotzdem noch.
 
Würde auch gern einiges im Blog umgestalten, doch ich bin zu blöd oder zu alt und der englischen Sprache und der Informatiksprache nicht wirklich mächtig.

Schade, aber vielleicht begreif ich es irgendwann.

Ich wünsch euch allen einen wunderschönen Muttertag.

 
euer herzliches Großmütterchen

Samstag, 24. Mai 2014

Stoffmarkt 24.05.2014 in Dresden

Mein erstes Mal

Hihi, ich muss heut noch lachen. Als ich letztes Jahr zufällig in Dresden war, bin ich zufällig am Stoffmarkt vorbeigefahren und hab gedacht , was für ein buntes Treiben, die vielen Menschen, lauter Irre. Für mich war Nähen bis vor paar Monaten noch undenkbar. Nicht das ich es nicht könnte, aber ich hatte so gar keinen Bock drauf.

Dieses Jahr war ich auch eine Irre. Das Nähen neu entdeckt, brauchte ich SToFF. Ich stürzte mich vollgepackt mit guten Tipps von meiner Dolly ins Gemenge.



Im Nu war ich mittendrin.

 
Geschubse, Gedrängel
 
 
Nach 2 Stunden und erst dann die Schulterschmerzen vom Taschetragen spürend, hab ich mich zum Auto geschleppt.
Ich habe ne Menge gelernt, was ich nächstes Jahr anders machen werde. Auf jeden Fall früher da sein.
 
 
Das ist ein Teil meiner Ausbeute
 
Danke fürs Lesen eure pflastermüde Großmutter

Dienstag, 31. Dezember 2013

Resümee 2013 und Neugier auf 2014

ja der Jahreswechsel. Ich hasse Sylvester, obwohl ich sonst ein nach dem Leben schreiender fröhlicher Mensch bin. Ich mag die Knallerei nicht, kaufe auch nichts, wer das tut, fördert Arbeitsplätze und hat wahrscheinlich Geld übrig. Auch die sinnlose Besauferei mag ich nicht. Dieses Beglückwünschen 00.00 Uhr. Gesundes neues Jahr. Werd nie wieder gesund. Egal. Sekt trinken, für den Schluck ne ganze Flasche aufmachen? Trink mein Weinchen aus nem Saftglas. Wie immer.
 
 
Wie war 2013 ?
 
Die 13 ist meine Glückszahl. Viele haben sich gescheut vor dem gewissen Jahr. Ich nicht.
Aber besonderes Glück hab ich nicht erfahren und dennoch gab es einige Höhepunkte, die mir aber nicht recht einfallen wollen. Achja die beginnende Demenz. 
 
Ja doch, mir fällt ein, ich bin gealtert.
 
Ansonsten war es ein arbeitsreiches Jahr.
 
Hochwasser. Ein schlimmes Ereignis. Will ich nicht mehr haben.
.
Einer der größten Höhepunkte, ich habe wieder angefangen zu nähen. Jawoll. Das z. B. http://diesachsenmuddi.blogspot.de/2013/11/kaffee-gefallig.html#links
Oder hier, den hab ich mir auch genäht.
 
 
Ich freue mich selbst über mich.
 
8 Kg habe ich letztes Jahr bewußt abgenommen. Ich fühle mich wohler als vorher.
 
Der Schuleingang meines ältesten Enkelsohnes war ein Ereignis. 
Der Besuch in Hamburg, bei den anderen 3 Enkelkindern war genauso gigantisch.
 
Wo ich immer wieder schmunzeln muß, wenn ich Oma genannt werde. Herrlich.
Ich wäre gern mehr Oma, aber dazu wohnen alle zu weit weg. Das macht mich oft traurig.
 
Was wird 2014 bringen?
 
Keine Ahnung. Ich hoffe auf Glück und Fröhlichkeit, daß niemand krank wird und das es allen gut geht, so gut es nur gehen kann.
 
Frieden? Keine Naturkatastrophen? Wäre sehr schön.
 
Ich bin neugierig auf 2014 und lass es einfach mal auf mich zukommen.
 
Alles Gute im Neuen Jahr wünscht euch die neugierige Großmutter

Samstag, 30. November 2013

Lustige Geschichten aus der Kindheit Teil 2

Da ich ganz viele Leser der lustigen Geschichten aus der Kindheit hatte und immer noch habe, will ich mich bei euch bedanken und noch mehr von mir erzählen.

 
Ich hatte wirklich eine überaus lustige Kindheit oder ich hab das so lustig gesehen, weil ich auch heute noch so eine Frohnatur bin und alles ein bisschen anders sehe, als andere.


Im Kindergarten
 
Als ich noch dachte, ein Album wäre eine Explosion des Weltalls, hatte ich mich im Kindergarten wahrscheinlich mal wieder daneben benommen. Ich weiß nicht mehr worum es ging, jedenfalls war die Kindergärtnerin der Meinung, mich auf den Ofen setzen zu müssen. Es war Winter und der Ofen war heiß! Es war sehr heiß, ich dachte, ich sitze auf der Sonne. Ich rief und rief und zappelte hin und her, aber es hörte mich keiner oder wollte es auch nicht.
Da hatte ich eine Idee und ich musste sowieso. Also erleichterte ich mich von oben herab. Es gab im Nu kühlere Entspannung. Was dann geschah, konnte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht ausmalen. Es wurde gleich wieder heiß und fing an, fürchterlich zu stinken und die Kindergärtnerin fluchte und holte mich endlich runter und einen Eimer Wasser und fing an zu putzen. Nie wieder wurde ein Kind so hart bestraft. Aber das schlimmste war, ich hatte keine Wechselsachen und musste den Rest des Tages noch so stinkend rumlaufen. Komischerweise waren die anderen Kinder ganz lieb zu mir und keiner nannte mich Stinktier oder ähnliches.

Kennt ihr das auch noch? Oma"s Spucke?

Man hatte etwas Schoki am Mund und Oma spuckte auf ihr Taschentuch und wischte damit meinen Mund sauber. Ich habe es gehasst, mehr als gehasst. Vor allen Dingen roch dann die ganze frische Luft und alles nach Omas getrockneter Spucke. Bis ich es satt hatte. Oma wollte grad mal wieder, da spuckte ich in meine Hand und streichelte sie und das nicht nur über die Wange und so musste Oma, die ja nun selbst mit Schoki beschmiert war, ihre eigene Spucke nehmen und sich sauberputzen, seit dem wurde immer ein feuchter Lappen mitgenommen. Mich schüttelt"s gleich wieder. Schmunzeln muss ich trotzdem, ich hatte was erreicht.

Ganz links außen, das bin ich, rechts von mir mein Bruder, meine Schwester ganz links außen und in der Mitte meine Urgroßmutter Tiktak. Ich glaube, wenn wir noch einen Urgroßvater gehabt hätten, er hätte Taktik geheißen.
 
Einkaufen

Ich ging noch nicht zur Schule, als meine Mutter mich Milch holen schickte. Damals wurde Milch noch lose im Milchkännchen gekauft. Also schnappte ich mir die Milchkanne, ging los und meine Mutter rief mir noch hinterher: und bring noch 1 Kilo Haumichblau mit, wenn das Geld nicht reicht, lass es anschreiben. Ich war so happy mit so einer großartigen Aufgabe betraut worden zu sein. Ich war stolz, dass ich, als ich im Laden ankam mir noch alles gemerkt hatte. Ich verlangte, dass was meine Mutter mir aufgetragen hatte. Ich hörte die Leute hinter mir kichern und die Verkäuferin meinte trocken, sie hätte nur noch "Zwickmichgrün". ...Da schoss es mir.... Die hatten mich verarscht.
Alle konnten lachen, nur ich nicht. Vielleicht war das der Grund, warum ich Jahre später noch immer so schüchtern war, das ich selbst im Laden nichts verlangen konnte. Hab einfach nicht geredet. Heute ist alles vergessen und ich gebe Kurse und halte Vorträge, oftmals ohne Vorbereitung und muss über diese Geschichte schmunzeln.


Moin Moin

Es war in der ersten Klasse. Ich kam zu spät, weil ich wahrscheinlich mal wieder irgendwas interessantes unterwegs entdeckt hatte. Also nahm ich allen Mut zusammen und betrat den Klassenraum. Ich klopfte mit der Faust auf den Lehrertisch, sagte laut:" Moin" und wollte mich setzen. Genauso hatte ich es in der Gaststätte beobachtet. Da meinte die Lehrerin trocken, geh noch mal hinaus und komm nochmal rein. Also ging ich nochmal raus, kam wieder rein, murmelte eine Entschuldigung, die Lehrerin nickte zufrieden und ich hatte seit dem Angst vor dem Zuspätkommen.

 
Schlechtes Betragen

7. Klasse. Wir schrieben eine Klassenarbeit in Physik. Ich weiß noch, der Physiklehrer wurde von uns liebevoll Watti genannt. Ich war leicht erkältet und musste nießen. Irgend jemand meinte: " Gesundheit" und ich bedankte mich brav. Watti wurde wütend und beschimpfte mich. Ich musste mich verteidigen. Ich meinte näselnd: Ich hab doch nur genießt. Das war für ihn Anlass genug, mir eine 5 in Betragen einzuschreiben. Er suchte seinen Füllhalter und da ich ganz vorn saß und den Stift sah, half ich ihm aus der Patsche und zeigte auf den Stift. Noch kein Ende. Er warf mich aus dem Klassenzimmer. Tumult wurde in der Klasse laut. Das muss für Watti die Hölle gewesen sein und er zerrte mich vor den Direktor. Und das nur, weil ich krank ne Klassenarbeit schreiben wollte.
Die Konsequenz -->  die 5 in Betragen wurde gestrichen, aber die Arbeit musste ich allein nachschreiben. Ein glatter Einser.

Ja, ich könnte noch mehr erzählen, vielleicht, wenn das Langzeitgedächtnis mal wieder einsetzt.

Ich hoffe, ich konnte euch wieder etwas zum Schmunzeln bringen.

Eure frohnatürliche Großmutter

Sonntag, 20. Oktober 2013

Altersschwach --- traurig bin

ja sehr traurig. Sie hat mir sehr gute Dienste geleistet. Sie war ein guter Kamerad, nur das sie nicht schnell genug für mich war. Durchgebrannt. Deswegen hat sie einen neuen Motor. Sie ist so alt wie meine Tochter Dolly. Ich hab meine Kinder, die Familie und meinen Haushalt benäht. Und jetzt ? Ist sie alt. Nein, sie hat keine Falten, braucht keine Brille und auch keinen Rollator. Sie transportiert nicht mehr, sie spult nicht mehr und die Nähte sind eine Katastrophe.

 
 
Hab sie auseinandergenommen und geputzt, geölt und wieder zusammengebaut, aber es ergab keine Veränderungen.
Keine Angst, ich hab Ahnung. Bin gelernte Schneiderin. Jeden Arbeits-Abend wurde die Maschine geputzt und geölt. Der Chefmonteur aus der Firma wohnt in meiner Nähe und habe ihn gleich kontaktiert. Er kann mir und der Maschine nicht mehr helfen. Zu alt. Nicht der Monteur, die Maschine. Ersatzteile gibt es nicht mehr.
 
Hab heut viel an die Zeit in der Schneiderei zurückgedacht. Ich muss Lachen. Mein Spitzname war Dolly, weil ich den ganzen Nähsaal mit meinem Gesang unterhalten habe. Luis Armstrong: " Oh oh hello Dolly".
Jaahaa! Echt ! Keiner wussteam Ende mehr, wie ich wirklich hieß. Auch heute werde ich noch oft so angesprochen.
Wir mussten damals eine Weste mit Futter und Pattentaschen innen und außen in 30 min fertig haben, vom Zuschnitt bis Endbügeln. Ich habe am Tag 15 Westen geschafft. Eh irre. Alte Zeiten.
 
Ich erinnere mich auch an das Benähen meiner Kinder. Sachen kaufen ? Niemals. Dann hatten 10 Kinder in der Kita das gleiche an. Doch einmal hab ich schicke Latzhosen aus Kord gekauft, mit einer schicken Applikation. Ich hatte aber nicht bedacht, das meine Kinder niemals in diese asiatischen Sachen passen. Egal, reingequetscht die Lütten und beim Einkaufen, ich weiß noch, es war in der Apotheke, fielen beide um. Ich war gerade im Verkaufsgespräch. Sie konnten nicht aufstehen, weil die Hosen zu eng waren. Sie lagen wie Maikäfer auf dem Rücken und zappelten und brüllten. Hab sie beide wieder aufgestellt und zu Hause die Hosen gleich abgeändert.


 
 
Das hat mein Maschinchen mich noch nähen lassen, aber nun will sie nicht mehr. Ach Mensch. Ich hab so eine Lust zu Nähen. Jetzt muss ich erst mal sparen, es soll doch gleich was ordentliches werden. Ich hab noch ne Menge Stoff zu verarbeiten, tausend Ideen und keine Maschine.
 
Ich werde jetzt mal sinnieren und googeln, was es so gibt und wie ich die Haushaltskasse so auf Vordermann bringe, dass immer was übrig bleibt.
 
Eure traurige Großmutter mit der altersschwachen Nähmaschine
 


Samstag, 28. September 2013

Wenn ich könnte , wie ich wollte

würde ich abhauen.

Zur Zeit bin ich im Krankenhaus. Hier ist alles normal.

Du wirst nicht eingewiesen und hast keine Ahnung was richtig ist.

Du hast zu wissen, dass du den Kompottlöffel, mit dem du zu Mittag Sahnepudding gegessen hast, bis zum Kaffeetrinken aufheben mußt, sonst kannst du deinen Kaffee nicht umrühren.
Und wenn du dich wunderst, dann bist du kein lieber Patient.

Dass man überall warten muß, ist ja schon normal, aber wenn du 3 Stunden sitzt und es heißt immer noch die Anästhesistin ist zu Tisch, dann soll man sich nicht wundern? Dabei scheint die gar nichts zu Essen, die war so dünn, das halbe Salatblatt ist doch mindestens in einer halben Stunde vertilgt.

Nach der OP willst du einfach nur deine Ruhe haben. Willst schlafen.
Es war keine Ruhe. Die Nachbarin hatte Besuch. Auf meine Bitte hin, doch etwas mehr Rücksicht zu nehmen, wurde so laut geflüstert, daß ich mich unter der Bettdecke verkrochen habe. Dann kam die Ärztin und teilte ihr fröhlich mit, dass sie jetzt nach Hause dürfte, unter allen 7 Besuchern brandte ein Jubelgeschrei auf. Ich jubelte mit und freute mich auf Ruhe. Nachdem eine halbe Stunde geräumt wurde, endlich.......Es klopft, die Tür wird aufgerissen: "Wollen sie eine Zeitung?", "NEEEEIIIIN"
Draußen scheppern irgendwelche Blechwagen lang und immer über irgendeinen Absatz: wupp,wupp,schepper,schepper".Ich denke, was für ein Irrenhaus.

Endlich Ruhe. Denkste Puppe. Die Frau, die die Betten putzt kommt und wienert mit aller Inbrunst das Metallbett. Ich verkriech mich wieder unters Bett. Als ihr Telefon klingelt und sie ihr Privatgespräch über Frost und Tomatenpflanzen beginnt, frag ich sie, ob sie das nicht draußen machen könnte. Sie so: " Es darf doch keiner mitkriegen, das ich auf Arbeit telefoniere" Ich platze, drehe durch, schreie und klingel nach der Schwester. Die Putze rennt raus und kommt mit der Schwester wieder rein. Die Schwester will mich beruhigen, ich werde laut und denke, dass bist nicht mehr du.
Die Schwester kramt in der Tasche und holt eine kleine Tablette raus. Hier nehmen sie das , dann geht es ihnen besser. Ich frage, was das ist und sie meint trocken: " Tavor" Ich schrei die Schwester an: " RAAAAUUUUUSS  und geben sie das den anderen, damit endlich Ruhe wird".
Das Bett wird rausgeschoben, die Tür wird ganz zu gemacht, auch die Außentür und ich habe Ruhe. Die Schwester hat wahrscheinlich die Tavor genommen, denn sie fraß mir dann aus der Hand. Die wollte mich abschiessen, damit die ihre Ruhe hat, nicht mit mir.

Was ich auch ganz lustig fand: Du bekommst ne Tasse Tee mit Teebeutel und ne Plastekanne voller Selterwasser. Auf meine Frage nach nem Glas: Wir haben keine Gläser benutzen sie bitte die Teetasse. Hm was mache ich mit dem Teebeutel? Ich darf nicht aufstehen und ?
Naja, morgen ist es hoffentlich zu Ende.

So langsam fange ich an zu lachen, über soviel Irrsinn. Es gab noch viel mehr Idiotisches, aber ich will euch nicht langweilen.

Eure operierte Großmutter



Samstag, 31. August 2013

Lustige Geschichten aus der Kindheit

Mir ist grad mal so, dir etwas über meine Kindheit zu erzählen, hatte halt mal wieder Zeit nachzudenken.

Ich glaub, ich war kein bequemes Kind. Das fing schon zur Geburt an. Ich war ein knapper 10 - Pfünder und bin auf normalem Weg zur Welt gekommen. Meine arme Mutter. Aber da konnte ich nichts dafür und ich kann mich auch nicht an die Geburt erinnern, aber ich hab mir bestimmt viel Mühe gegeben, schnell zu schlüpfen, denn ich wollte ja was erleben, in meinem Leben. Meine Schwester ist ein Jahr vor mir geboren und war, glaub ich, genauso groß und schwer mit einem Jahr, wie ich zur Geburt.



                                     Da hatte ich noch keine Falten. Vielleicht Speckfalten.

Meine frühesten Erinnerungen gehen dahin. dass ich oft den Himmel sah. Ich schau auch heute noch gern in den Himmel. Und dann erinnere ich mich auch noch an die großen Schatten, die urplötzlich über mir waren und tutzitutzi machten und ich erschrak und fing an zu plärren, bis die Tutzischatten wieder weg waren.

Ich war ein schlaues kräftiges Kerlchen. Meine Mutter steckte mich und meine Schwester ins Laufgitter, wenn sie außerhalb der Stube was tun wollte. Ein Laufgitter ist, falls du das nicht weißt, ein schweres viereckiges Holzgitter, dass man auf eine Decke stellte. Sie war sehr verwundert, wenn sie wieder reinkam, dass wir nicht mehr im Laufgitter waren. Ja, lange konnten meine Schwester und ich den Trick  nicht geheim halten. wir wurden beobachtet. Wahrscheinlich durch den Türspalt, Webcams gab"s damals noch nicht, da gab es noch nicht mal in jedem Haushalt einen Fernseher geschweige denn ein Telefon.
Also, ich erklär dir mal den Fluchtversuch: Ich habe das Laufgitter angehoben, meine Schwester ist halbdurchgekrabbelt, ich habe das Laufgitter auf ihrem Rücken abgestellt, dann bin ich durchgekrochen. Als letztes, ich war damals noch nicht gemein zu meiner Schwester, habe ich das Laufgitter nochmal angehoben und sie war auch in Freiheit. Naja, dann wurde wahrscheinlich eine andere Technik gefunden, um uns die Freiheit zu rauben.

Wahrscheinlich in der gleichen Zeit, es war wohl noch keine Möglichkeit gefunden, um uns die Freiheit zu rauben, hatte Mutter vergessen Brot zu kaufen. Sie setzte uns kurzerhand auf die Töpfchen, wahrscheinlich saßen wir immer sehr lieb und lange drauf und ging Brot holen. Sonst hätte sie Mecker von Oma bekommen, mit der wir zusammen wohnten und die auch gleich heimkommen sollte. Wir wollten der Mama ne Freude machen und gaben uns alle Mühe. Sehr zufrieden mit dem Ergebnis machten wir uns an die Arbeit und wollten der Mama ne ganz große Freude machen und begannen mit der Vergänglichkeit kulinarischer Genüsse wahre Kunstwerke an die Küchenmöbel zu zaubern. Ich glaub die Mama war stinksauer und hat sich die Kunstwerke gar nicht richtig angeschaut. Sondern gleich alles weggeputzt. Sie war gerade fertig, kam die Oma heim. Naja, heute bin ich groß und muss lachen.

 
 
Irgendwann als ich in die Schule ging, ich war in der ersten Klasse und den 2. Tag in der Schule. Ich war mit 2 Schulfreunden unterwegs und wir hatten uns in der Schule verlaufen und wussten nicht wie wir rauskommen sollten. Da sah ich auf einmal eine Tür und ich las. Ich konnte schon ganz gut lesen, hab ja immer die Hausaufgaben meiner Schwester gemacht. Da stand auf der Tür : HEIZUNG und darunter stand : ZUTRITT VERBOTEN. Also sind wir alle einzeln reingegangen, denn zu dritt durften wir ja nicht. Wir haben auch aufgepasst, dass der vorhergehende auch immer erst die Tür zugemacht hat. Dann kam der Hausmeister mit total rußgeschwärztem Gesicht schimpfend auf uns zu. Man hatten wir ne Sch... Angst. Beim Rausrennen hatte keiner Zeit auf irgendein Schild zu achten. Den Ausgang fanden wir dann ganz schnell.
Ich stand 20 Jahre später mal wieder vor  dieser Tür und musste laut lachen und keiner wusste warum.

 
Eine Geschichte ist mir heut noch eingefallen, die will ich dir noch erzählen. Ich war vielleicht 12 Jahre alt und bei einer Freundin. Die Freundin hatte ne Schwester, die hat sich geschminkt.  Das musste ja mal ausprobiert werden. Ich habe meine Freundin geschminkt. Sie sah Spitze aus. Dann begab ich mich in die Hände meiner Freundin. Ich schloss die Augen und genoss. Als sie fertig war, gab sie mir den Spiegel in die Hand. Sie hatte mir das ganze Gesicht mit  Lidfarbe grün gemacht. Nur leider hatte sie vergessen, dass man doch vorher Creme drunter machen muss. Das verdammte Zeug ging nicht ab. Mit Creme nachträglich nicht, mit rubbeln nicht, sie wollte mit der chemischen Keule ran, dass habe ich nicht zugelassen. So und nun? Musste ich mit diesem Gesicht 30 min durch die Stadt nach Hause laufen. Es war Sommer und bis zum Dunkel werden, war es noch eine Weile hin. Es hatte damals auch kaum jemand ein Auto, jedenfalls kannte ich keinen, der mich hätte fahren können. Könnt ihr euch diese mitleidigen Blicke unterwegs vorstellen? Eine Frau wollte mich ins Krankenhaus bringen. Das ist so peinlich. Aber man lernt fürs Leben.
Übrigens bekam meine Freundin auch jämmerlichen Ärger mit ihrer Schwester. Die Lieblingslidfarbe war alle. Aber wie wir die grüne Farbe zu Hause wegbekommen haben, weiß ich leider nicht mehr.

Eine noch. Ich glaub es war fast Schulajahresende 7. oder 8. Klasse. Ich hatte Tafeldienst und es war alles beschrieben vorn und hinten . Ich war sauer. Die ganze Klasse hockte um den Lehrertisch und hatte die Köpfe über irgendwas zusammengesteckt. Was machten die da? Ich wurde noch saurer. Aber ich hatte ne Idee. Ich stand am Waschbecken und machte den Schwamm klatschnass. Damit treffe ich ganz viele, waren so meine Gedanken und zielte auf die Köpfe. Ich war gut, mitten rein. Alle stoben schreiend auseinander und dann sah ich die Bescherung. Sie hatten sich das Klassenbuch, was der Lehrer vergessen hatte mitzunehmen, angeschaut. Die Matheseite war offen und dieser Lehrer schrieb mit Tinte ein. Na klasse. Es gab keine Mathezensuren mehr und ich war schuld. Dieser Lehrer trug sie auch nur ins Klassenbuch ein. Wir mussten noch in der letzten Schulwoche eine Arbeit schreiben. Alle waren sauer auf mich. Der Lehrer schrieb zukünftig mit Kuli ein, notierte sich die Zensuren extra, das Klassenbuch wurde nie wieder vergessen und Tafeldienst hatten immer 2 Schüler zusammen.
Jaja, ich war schon ein Teufelchen. Kann es nicht mehr ändern. Es formt dein Leben.

So genug getippselt. Ich hoffe, ihr konntet ein bisschen schmunzeln.

Die teuflische  Oma

Montag, 12. August 2013

10 Jahre Ferrari

10 Jahre Ferrari

Vor 10 Jahren wurde mein Ferri geboren und ich war live dabei. Die selbst erst 9 Monate alte  Katzenmutter war mit der Geburt von 6 Katzenkindern völlig überfordert. Wir haben beim auspacken und saubermachen geholfen. Das war ein tolles Ereignis.
 


 
Obendrauf unser Ferri, 2 sind mit Sicherheit tot, die 2 roten leben noch, einer ist verschollen, kommt aber 2 mal im Jahr gucken und einer keine Ahnung
 

 
Schon etwas größer, so ein herrlicher Kuschelhaufen und es sieht so aus, als könnten sie kein Wässerchen trüben. Es war nicht einfach, diese Halbwüchsigen mal auf ein gemeinsames Foto zu bekommen.
 

Seinen Namen verdankt er dem hier, als er noch klein war, hat er sich immer Formel 1 mit angeschaut und da er auch rot und schnell ist ........


Hier beim Kuscheln und Spielen mit seinem Bruder Tiger. Hach es war immer so zauberhaft die Katzenbabys, aber auch sehr anstrengend. Was die so für Blödsinn anstellen konnten, kopfschüttel.

 
Ja, er hilft mir beim Fensterputzen
neeeeiiin: " es ist kalt, lasst mich rein"

 
Herrlich, dem geht hier wirklich gut, wenn ich so rumliegen würde !


 
Er kann nicht nur Fenster putzen, er kümmert sich auch sonst so um den Haushalt.


Ja das ist ein Riesenkater, einmal kamen Fremde die Straße runter und wollten, dass ich nen Jäger rufe, da wäre ein tollwütiger Fuchs um ihre Beine geschlichen. Hab mich halbtotgelacht.
 

 
Mit seiner Freundin Kia beim spielen.
 
Das 1. Jahr war er wie jeder liebe Kater zu Hause. Danach ist er jeden Sommer in den Wald gezogen und im Spätherbst erst zurückgekehrt. Die ersten Jahre bin ich immer losgezogen, hab ihn zurückgeholt und eingesperrt, dass hat nicht geholfen. Habe lange gebraucht, bis ich begriffen habe, dass er allein zurückkommt. Letztes Jahr kam er früh zurück und dieses Jahr war er nur 2 Wochen weg und ist zu Hause. Vielleicht geht er ja noch. Oder er wird alt. Er ist mein Lieblingskater. weil er total verschmust ist.
 
Alles Gute zum Geburtstag mein Ferrari, hoffentlich machst du mir noch lange Freude und bleibst gesund.
 
Und wenn ich so drüber nachdenke, dann will ich im nächsten Leben als Kater auf die Welt kommen.
 
Liebe Grüße von der Katzenmama

Freitag, 19. Juli 2013

Ich tauch mal ab !!!?!!!

Das hab ich mir verdient. Endlich Wochenende.
Vor allen Dingen endlich Wochenende vor dummen Sprüchen. Ich kann sie bald nicht mehr hören.

Gekloppte Sprüche.

Ein Mann ohne Bauch..........
Es tut mir leid, da schalt ich ab.
Was ist eine Frau ohne Bauch? Nicht schwanger.

Das schlimmste für meine Ohren ---->>> ICH HAB RÜCKEN. Geht gar nicht.
Da find ich doch den Patienten, der sich an die Schulter greift und meint er hätte Ischias total niedlich.

Ohne Moos nix los. In meine Garten ist auch mit Moos nix los. Bei vielen die Geld haben ist auch nichts los. Man kann auch ohne Geld ne Menge losmachen. Lachen zum Beispiel kann man immer.

Über was lach ich grad? Nicht über die Spinne, die über meinem Monitor grad ein Netz spinnt. Die spinnt wohl. Jawoll das tut sie. Spinne am Abend erquickend und labend. Ich muß lächeln, weil ich diesen Spruch verwende, um mich damit zu beruhigen. Hier kannst du mal nachlesen, was es wirklich bedeutet. http://www.swr.de/blog/1000antworten/antwort/2619/spinne-am-morgen-bringt-kummer-und-sorgen-was-bedeutet-das/

Gef.......eingeschädelt. Mag ja mal ein Brüller gewesen sein. Irgendwann verliert es seine Magie. Ich halt mir die Ohren zu.

Arbeiten macht Spaß, aber wer kann schon jeden Tag Spaß vertragen. Ja, meine Arbeit macht mir wirklich Spaß, aber irgendwann ist man dermaßen ausgepowert, dass man keinen Spaß mehr haben will.

Ich mag Sprüche, wie:  Du hast die Schlacht gewonnen, aber nicht den Krieg. Über die Bedeutung darfst du selbst nachdenken. Find ich sehr gut und noch besser, wenn er gut platziert ist.

Fliegen ist einfach, die Landung ist die Kunst. Ein sehr moderner Spruch und richtig wahr. 

Eigentlich wollte ich die Welt erobern, aber es regnet. Ein Spruch für Unmutige und Lustlose. Aber für Jeden kann die Sonne scheinen. Ups, ist das schon der nächste Spruch? Oft ist es aber so, dass man etwas dafür tun muss, dass die Sonne scheint. Tu es und ?

Neulich musste ich lachen, hätte bald ins Lenkrad gebissen. Der Radiomoderator meinte: " Heute werden 30 ° im Schatten. ---- Dann geh ich einfach nicht in den Schatten." Fand ich herrlich. Für mich heißt das, such den Weg, der dir am besten gefällt.


Das ist mein Lieblingsspruch. Hängt bei mir gleich im Eingangsbereich. Das heißt aber nicht, dass es bei mir nicht sauber und ordentlich wäre. Bei mir ist es nicht steril. So würde ich auch nicht leben wollen. Ich brauch ein Sofa zum Ausruhen und nicht zum dastehen. Da darf die Decke nicht auf den Millimeter übereinanderliegen. Wenn ich nur putzen würde und nur räumen, dann hätte ich keinen Spaß mehr am Leben, dann könnte man mich zu Hause einsperren.

Sinnlos ist ein Leben ohne Unsinn. Ja genau. Meine Rede. Ich mag viel Unsinn, wenn er sinnig ist.
Ich schmunzle. Hab schon ne Menge Unsinn gemacht. Na und? Egal. Hab nur das eine Leben. Solange wie dabei niemand zu schaden kommt, kann Unsinn auch positiv sein, einfach um zu Lachen.

Gib deinem Leben die Hand und lass dich überraschen, welche Wege es mit dir geht. Ich brauche jeden Tag Sprüche, um Menschen aufzumuntern. Das ist einer, den mag ich persönlich sehr.

Wer rastet, der rostet. Dieser Spruch gilt für alle Bereiche. Der ist nicht nur körperlich gemeint hier geht es auch um Weiterentwicklung und und und. Macht euch selbst eure Gedanken dazu.
 
Ich hätte noch so viel mehr auf Lager. Aber ich will euch nicht weiterlangweilen. Würde mich auch über ein Feedback freuen. Das ist so ein kleiner Herzenswunsch von mir.
 
Und zu guter Letzt noch ein wunderschöner Spruch eines Buchtitels, den ich unheimlich intelligent und richtig finde:

 ALT WERDEN IST NICHTS FÜR FEIGLINGE
 
eure ausgepowerte Großmutter 





Sonntag, 7. Juli 2013

Gedanken, jaaa meine Gedanken

Sonntagsgedanken



So endlich allein, nicht mehr reden müssen, alles nur Laufen lassen. Ich muss die ganze Woche reden und da tut es gut, einfach mal die Klappe zu halten und meinen Gedanken nachzuhängen.
Ja was fang ich mit dem Sonntag an? Die Fenster, hm, nein es ist Sonntag. Mein Slogan, wenn ich nicht mehr rausschauen kann, dann geh ich eben raus. Ab an den See.

Während ich da so hinfahre, bei erlaubten 100 km/h, fahre ich 120 km/h, überholt mich doch ein BMW Cabrio. Setzt sich vor mich und fährt 100 km/h. Dir zeig ich"s. Ich drängle und denke dabei so, wenn du dir keinen Opel leisten kannst, tut"s mir leid. Und ich denke weiter, vielleicht hat er einen viel zu "Kleinen". Blinker ansetzen, er versucht noch Gas zu geben, aber ätschibätschi, Pech gehabt.

Hach endlich da und Inliner an und dahinrasen und den Gedanken freien Lauf lassen.

Ich reg mich innerlich über die Freizügigkeit vieler Damen auf. Ob beim Skaten oder beim Radfahren müssen die zeigen, was sie haben. Bei manchen sieht man fast die Brustwarzen. Ich bin hintenrum sehr gut bestückt, aber ich glaube es schickt sich nicht mit nacktem Hintern zu fahren. Aber ich bin auch kein Typ, der auf solche Äußerlichkeiten wert legt.

Blond oder blond. Ich muss lachen. Als ich beim Fischmann stehe und so meinen Fisch ohne Kohlenhydrate esse, bestellt eine Frau hinter mir. Ich muss immer noch lachen. Sie bestellt ihren Fisch mit Knoblauchdrainage. Ja echt jetzt. Ich hab mich doch tatsächlich umgedreht und auf ihre Haarfarbe geschaut. Sie war schwarz, aber eben nicht sehr "intellent".

Meine Gedanken kreißen sich weiter um Blondinen. Es ist wirklich nicht von der Hand zu weisen, dass es da wirklich Zusammenhänge gibt, mit Wissensunstimmigkeiten. Meine Kinder sind auch Blondinen  von Natur aus,  aber sie sind beide total normal. Ich mein, mir passiert es ja auch, dass ich während des Autofahrens denke: " Haste überhaupt den Autoschlüssel eingesteckt?" oder ich stehe vor der Haustür und versuche mit dem Autoschlüssel die Haustür zu öffnen, nur das entscheidende "Klack" kommt nicht. Ich bin aschblond. Strassenköterblond. Aber blondierte Blondinen zeigen oft wie es um ihre Intelligenz steht. Ich gebe aber auch zu, dass das nicht immer zutrifft. Ich kenne auch blondierte Blondinen die megacool sind.

Später am See, was liegt näher, als baden zu gehen. Da gibt es so eine Stelle, da ist man so gut wie allein. Nur diesmal nicht. Da war ein junges Pärchen, was die Finger nicht von sich lassen konnte. Na gut, rein ins Wasser und ich höre den Typ furzen. Aber halloooo. Ich lenk mich mit dem Gedanken ab: " Können Fische furzen?" Beim Googeln finde ich, jaaaa Fische können furzen.

Während die beiden da so miteinander beschäftigt sind, stellt sich mir die Frage, was wenn die Menschen ihre Genitalien auf der Stirn hätten? Nein liebes Kopfkino lass mich in Ruhe. Ich krieg den Gedanken nicht mehr aus dem Kopf. Ich schreie innerlich vor Lachen.

Ich versuche lange Zeit auf andere Gedanken zu kommen.
Denke an meinen Garten, der mit Wildkräutern bewachsen ist und an die Schnecken. Hab schon ne Menge Schneckenkorn hingeworfen, aber die Schnecken lachen mich aus, zeigen regelrecht mit dem Finger auf mich und feixen. Bin kürzlich auf einer Nacktschnecke ausgerutscht und habe dabei 2 mit dem Hintern getötet. Sollte ich vielleicht öfter tun, dann wäre ich sie irgendwann los.

Bei dem Gedanken an die Nacktschnecken kommen mir wieder die Damen vom Radfahren in den Sinn.

Auf dem Heimweg blinkt mich plötzlich ein Auto von hinten an. Wieso Lichthupe, hab ich was falsch gemacht? Fahre langsam. Der Typ überholt mich mit viel Gehupe und erst wusste ich nicht, was er von mir wollte. Ein Tourist, ein Schweizer und dann schoss es mir.

 
Ein Landsmann aus der richtigen Schweiz. Er hat gewunken und ich hab zurückgewunken und er fuhr langsam  und ich wusste, ich soll ihn jetzt überholen, vielleicht will er noch mein Hinterteil  fotografieren - bitteschön.
 
So, zu Hause angekommen, der Sonntag ist vorbei und ich muss doch noch ein bisschen reden. Was hast du heute so gemacht? Ja ich hab meinen Gedanken nachgehangen.  
 
Schönen Sonntagabend
Eure nachdenkliche Großmutter

Sonntag, 30. Juni 2013

Das pure Leben oder das irre Leben?

Das pure Leben oder das irre Leben?



Keine Ahnung. Es gibt schon komische Dinge im Leben. Manchmal ist es eintönig, es läuft halt das Leben und dann plötzlich passieren Dinge, an die du nie geglaubt hast, mit denen du nie gerechnet hast, die so plötzlich kommen, die dich einfach überfahren.

 
Oftmals machst du Spagat, dass dein Leben interessanter wird und es passiert nichts. Und dann holen dich die Ereignisse urplötzlich mit so immenser Kraft ein, dass du nicht weißt, wohin mit all den Emotionen. Irre.
 
 
Du verbiegst dich in alle Richtungen und es passiert nichts, gar nichts.
 

 
Ein Anruf und du musst dich dem Leben beugen. Ich weiß noch, es ist noch keine 10 Monate her. Ein Anruf und dein Leben ändert sich plötzlich. Ich habe geschrien, als ich vom plötzlichen Tod unseres Freundes erfahren habe. Einfach so, umgefallen und tot. Er fehlt mir immer noch, der alte Brummbär. 
 
 
Ich verneig vor allen schönen Ereignissen. Die Anrufe: Mutti, ich bin schwanger, so schön. Egal ob Junge oder Mädchen, aber nach dem dritten Enkelsohn, dacht ich so, jetzt könnte mal.... und wieder ein Anruf,  war grad zwischen OP und Reha, weit weg von zu Hause: Mutti es wird ein Mädchen!!!! So eine Riesenfreude.

 
Auf dem Bild bete ich nicht. Es hat nur seinen Zweck. Ich bin nicht gläubig. Doch, ich glaube an mich, denn mir kann ich am meisten vertrauen. Das Leben kann so ereignisreich sein. Manchmal passiert Monate lang  gar nichts und dann in einer Woche soviel. "Alte" komm zum Punkt. Alles kommt auf einmal. Das Schuljahr geht zu Ende. Doppelt so viel Arbeit und ich bin schon psychisch und physisch ausgepowert. Brief - Widerspruch abgelehnt und mein Rechtsanwalt meint, mir bleibt nichts anderes übrig, als zu klagen, also geh ich vor Gericht. Schnellstens in die Wege geleitet. Während des Jahresabschlusses für eine berufliche Tätigkeit ein Anruf: Bist du die Kathrin und heißt dein Mann Peter?-" Ja "- dann sind wir verwandt, ich bin Peters Schwester. Hallo?
Leben, was machst du da grad mit mir?


 
Liebes Leben - tiefer verneigen geht ja wohl nicht. Menschen verabschieden sich aus deinem Leben und neue kommen dazu. Genauso, wie andere Ereignisse. Ist es nun das pure oder das irre Leben? Nein, es ist das pure irre Leben.
 
 
Als ich diese Bilder am Mittwoch geschossen habe, habe ich noch nicht gewusst, für was ich sie mal einsetzen würde. Aber sie passen so gut zum Text. Pur und irre.
 
In dem Sinne die pure irre Großmutter
 
 

Sonntag, 12. Mai 2013

12 von 12

12 von 12



Ja ich weiß, hab ewig nichts von mir hören lassen. Es gab ne Menge nicht so schöner Lebensereignisse und der wichtigste Grund: Ich hab es schlichweg vergessen, daß ich nen Blog habe. Gestern dachte ich so: Aaaah jaaa der Blog. Ich wußte gar nicht, wie schwer es ist 12 Bilder zusammen zu bekommen. Ich habe 12.



Hier BITTE SCHÖN:


                                  MEIN MUTTERTAG




 
 Ein herrlicher Sonntag beginnt, so sollte ein Muttertag aussehen.


Mein Ferrari kam überraschend zu Besuch, wie es sich zum Muttertag gehört, meine Freude war total riesig. Ich habe ihn auch gleich bewirtet. Er lässt sich sonst den ganzen Sommer nicht blicken.


Meine Sonntagsbeschäftigung. Hier am See mal fix 36 km geschrubbt.

  
           
 Das sollte jedes Mädchen in seiner Tasche haben. Braucht frau ständig.
 

 
Mal eben fix geklaut, pscht nicht verraten. Das Rentnerehepaar hat mich auch komisch angeguggt, als sie mich beim Klauen fotografieren sollten.


Hähä, das ist mein schwarzer Schutzengel Flattimir. Auf Holperstraßen macht er Bauchtanz. Lustig.

 
 Hm Regen, aber so wird mein Auto mit allen Wassern gewaschen, so wie ich.


Meine Mutter. Hab ihr gesagt, dass der Flieder geklaut ist. Sie kennt mich. Falls ihr es nicht lesen könnt, habe ihr einen Tag bei Ikea geschenkt, sie wird ihr eingekauftes aber selbst bezahlen. Ich schenk ihr die Zeit mit mir und die Fahrt dahin.


Ja Tränchen wegwisch, das ist das schlimmste am Muttertag. Sie sind schon droß und weit weit weg. Hab mir auch Flieder geklaut. Wollte eigentlich Vergißmeinnicht hinstellen.


Eine tolle Überraschung. Meine Große und mein Schwiegersohn spielen hier mit und sie haben den Wettbewerb gewonnen.


Vorbereitung für Morgen. Ständig umziehen, das nervt, ansonsten macht mir meine Arbet sehr viel Spaß.


Und dann Tagesausklang, herrlich. Ich habe immer Kaspers oder Kazimiers Ente dabei, die zeigt die Temperatur an und kann quietschen uuund spritzen. Hihi


Ja so , meine ersten 12 von 12 hat Spaß gemacht, vll. gefällts ja jemandem. Ich hoffe, dass ich jetzt wieder öfters hierher komme und für euch schreibe. Danke fürs durchstöbern.

Liebe Grüße von der durchgeknallten Oma

Freitag, 28. Januar 2011

Manchmal !!!!!!!!! Frag ich mich !!!!!!!!!!!

Bin manchmal echt zu doof, mit dem PC umzugehen. Irgendwie schalten dann die Synapsen ( Schaltelemente im Oberstübchen ) im Hirn nicht mehr. Zu alt ??? Wer, der PC oder ich ??? Plötzlich ist alles weg. Ich mein im PC. Bekomme das einfach nicht hin. Also kann es nur an mir liegen. Dein PC ist so gut, wie du selbst.

Sagte mal ein überschlauer Informatiker zu mir. FUNZEN muß das Ding. Ich will aufs Knöppel drücken und schon muß es losgehen. Ups : das Wort Knöppel verrät, wo ich her komme. Bedeutet Knopf. Meine Maus funktioniert auch nicht mehr richtig, vll. hat einer meiner Kater sie vergewaltigt. Die haben Langeweile bei dem Wetter.
mein Ferrari 
oder mein Ossi hier mit seiner Schwester



Naja probiere jetzt schon wieder ne halbe Stunde, wie die Schrift vorn am Bildrand anfängt und siehe da, sie schiebt sich selbst nach vorn. Ist echt toll. Ich liebe Technik. Ich lerne gern dazu, nur das das Lernen von Jahr zu Jahr immer schwerer fällt. Ich glaube, ich bin schon wieder urlaubsreif....................................... Jetzt , jetzt , ich habs begriffen, ich muß oben auf den einen Button drücken. Trotzdem komisch, vorhin gings doch auch. Naja, werd mich mal halbwach schlafen, muß in 6 Stunden raus.

Liebe Grüße euer Computerfreak

Samstag, 15. Januar 2011

Herzliche Grüße aus Österreich

mach mal Urlaub, ne Woche Skifahren, danach hab ich immer 3 cm mehr Oberschenkelumfang. Die Fahrt war herrlich. Sonnenschein und Regen, ein herrlicher Regenbogen spannte sich von Berg zu Berg. Während der Fahrt drückte ein Schuh, besser gesagt die Sockennaht im Schuh. Hab die Schuhe einfach ausgezogen. Mein Fahrer fragte, ob die hier im Winter jauchen. Ich meinte, da lassen wir mal lieber die Fenster zu, damit der Gestank draußen bleibt. 20 km weiter in der Stadt hätte es eigentlich nicht mehr nach Jauche stinken dürfen.
OH OH, mir schoß es. Das waren meine Füße. Schuhe wieder an. Gestank weg. Naht drückte wieder. Schuhe wieder aus. Socken aus. Wohin damit? Ich fragte meinen Fahrer, ob er Hunger hätte. Nein, der wäre ihm vergangen. Also Knacker aus dem Knackerbeutel in den Semmelbeutel. Socken in Knackerbeutel und luftdicht verschlossen. Aber ......es stank.
Hm, es war Selterwasser im Fresskorb. Mit Selterwasser und Autoputzlappen die Füße gewaschen.
Jetzt stank der Putzlappen. Mir fiel ein, ich habe noch ein Deo ( benutze ich sonst nie ). Antibakteriell !       Lag hinten im Beauticase. Bei Tempo 130 abgeschnallt, nach hinten geklettert und vorgeholt. Stand drauf: für länger anhaltende Achselglätte. Egal, mag eh keine Haare an den Füßen. In die Schuhe genebelt, die Füße genebelt, den Autoputzlappen genebelt. Ein Nebel. Es stank nicht mehr nach Jauche. Nein, es stank nach Spray. Wir sahen nichts mehr. Fenster auf. Luft schnappen und lüften.
Am Urlaubsort angekommen, Liftkarte geholt, Ski zum Schleifen geschafft.
Da gibts einen Laden und Klamotten unbezahlbar. Aber es gab runtergesetzte Klamotten. Ich brauch dringend neue Skistiefel. Wir guckten mal. Und da kam auch schon der Verkäufer und stellte mir gleich mal welche zum anprobieren hin. Ich bemerkte etwas, während ich meinen Schuh auszog. Zog fix wieder an und verlies das Lokal.
Man, ich hatte doch keine Socken an und das im Winter.

So nun genug. Das nächste mal gibt´´s nichts stinkiges.

Übersetzung Knacker = Knackwurst
                    Semmel = Brötchen

Freitag, 14. Januar 2011

Das ist mein erstes Mal

ja mein erstes Mal,

kann mich kaum erinnnern, es ist verdammt lange her. Brauch jetzt schon ne Brille zum Lesen (zum Gucken, wie groß alles ist oder auch klein?).
He mein erstes Mal, wie lang ist das her?
Meine Gedanken schweifen ab, soll ich nen Rollator bestellen oder doch die tollen Schlittschuhe?
Hab die doofen Schlittschuhe von Aldi schon 3 mal benutzt. Da gab es auch ein erstes Mal.
Muß Lachen. Damals so etwa 43 Jahre alt, steh ich das erste mal drauf. Mein bester Freund ( Oberarzt in der Herzchirurgie ) hat mich dazu überredet. Ein Chirurg wär mir lieber gewesen. Ab zu Aldi und solche Dinger gekauft. Anprobiert? Nö.
Ich stelle mich auf die Dinger und gehe aufs Eis und denke: Ach du scheiße, die gehen ja in alle Richtungen ab. Hab mich an der Bande lang gehangelt, mich nach gefühlten 2 Stunden zur Uhr rumgedreht und von den 2 gebuchten Stunden waren schon 2 Minuten um. Mein bester Freund drehte mit seinen Töchtern eine Piruette nach der anderen und hatte sichtlich Spaß. Ich glaube auch, in den Augenwinkeln hatte er Freudentränen an meiner Situation.
Ich hätte vll. nicht so sehr das Maul aufreisen sollen, wahrscheinlich besser auch gar nicht.
Bei einem Schluck zu viel hatte ich behauptet, daß ich Eiskunstlaufen kann.
Ihr wollt wissen, wie es weitergeht?


Werbung             Schlittschuhe von Aldi, für ihr erstes Mal


Ja, ich zog mich da so an der Bande lang und dachte, kannst ja wirklich mal loslassen.
He ihr, ich habs hinbekommen nach 10 min bin ich frei gelaufen, nach ner halben Stunde hab ich meine erste Drehung gemacht. Und die Piruetten hättet ihr sehen müssen. Ich hab mich gefühlt, wie Denise Bielmann. Naja, kennt ihr die eigentlich?
Ist lange her. Ups ich glaube mein Langzeitgedächtnis setzt ein, kein gutes Zeichen. Also doch nen Rollator kaufen. Falls ich vergesse, wie das Laufen geht.
Übrigens führe ich jetzt zu gern Freunde aufs Glatteis.
Ich bin vom ersten Mal abgekommen. Ihr wolltet doch wissen, wie es war?
Eigentlich ist es mir leicht gefallen. Hab mich noch nie doof angestellt.
Als ich das erste mal geschrieben habe, war ich noch im Kindergarten und habe die Hausaufgaben meiner Schwester gemacht. Die hat die 10. Klasse mit ach und Krach bestanden, bei allem konnte ich ihr nicht helfen.
Also mein erstes Mal war im Kindergarten. Da habe ich das erste Mal geschrieben.

Ich hoffe, ihr lest mich nicht das letzte Mal.